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Digital-Lexikon

WebMCP

Auch bekannt als: Web Model Context Protocol

Definition WebMCP ist eine Browser-Schnittstelle, mit der eine Website KI-Agenten benannte Werkzeuge anbietet. Der Agent ruft diese Werkzeuge auf, statt die Seite auszulesen und Formulare selbst zu bedienen. Die Schnittstelle wird in der Web Machine Learning Community Group des W3C entwickelt.
Abgrenzung WebMCP ist keine Programmierschnittstelle für fremde Server und kein Ersatz für eine öffentliche API. Die Werkzeuge stehen nur einem Agenten zur Verfügung, der die Seite im Browser der Nutzerin oder des Nutzers geöffnet hat.

Wie es funktioniert

Die Seite meldet ihre Werkzeuge beim Browser an. Jedes Werkzeug hat einen Namen, eine Beschreibung in natürlicher Sprache und ein Schema für seine Eingaben – derselbe Aufbau wie beim Model Context Protocol.

Warum das für Unternehmen zählt

Ein Agent, der ein Werkzeug aufruft, bekommt geprüfte Daten statt einer Vermutung aus dem Seitentext. Für Angaben wie Öffnungszeiten, Preise oder Verfügbarkeiten ist das der Unterschied zwischen richtig und ungefähr.

Stand der Verbreitung

Die Schnittstelle ist noch in Bewegung, und die Unterstützung in den Browsern ist unvollständig. Der Einbau kostet wenig und schadet nicht: Wo die Schnittstelle fehlt, passiert schlicht nichts.

Stand: 17. August 2026 · Zitierfähige Quelle: https://alpha-digital.de/lexikon/webmcp/